Testbericht: Pizzastein von Pimotti

Heute berichte ich euch von einer Errungenschaft meines letzten Geburtstags: ein 5cm Pizzastein aus Schamott!

Natürlich habt ihr auch schon mal Pizza in eurem Backofen gebacken. Natürlich war das Ergebnis nicht so ganz, wie ihr es in einer Pizzeria erwarten würdet. Das liegt an zwei Faktoren:

1.) Das richtige Pizzateig -Rezept

2.) Der richtige Pizzaofen

Das Set von Pimotti enthält die Lösung für beides. Zum einen den Pizzastein, den ihr bei euch im Ofen benutzen könnt und dazu noch ein Heft, mit tollen Rezepten für einen perfekten Pizzateig.

Ich hatte das Glück, gleich die Luxusvariante mit 5cm Dicke zu ergattern. Ein noch dickerer Schamottstein wäre einfach nur zu schwer und unhandlich und würde keine Vorteile mehr bringen.

Pizzastein Pimotti

Wie läuft das jetzt ab?:

Der Stein wird auf das Rost vom Elektroherd gelegt. Mein Stein ist etwa einen Milimeter zu breit und ich muss ihn mit etwas Druck zwischen die Stäbe der Führungsschienen hineinzwängen, doch das geht auch irgendwie. Nun wird der Backofen auf volle Temperatur (bei mir 275°C) erwärmt und der Stein eine gute Stunde bei dieser Temperatur belassen. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um den Teig und den Belag. Der perfekte Pizzateig braucht etwa 24h (lohnt sich!!!), aber auch das schnelle Rezept ist wirklich gut. Der Belag wird vorbereitet und der Teig in kleine Stücke portioniert.

Nach einer Stunde hat der Stein seine Temperatur, die er braucht. Ich forme also die erste Pizza, streiche die selbst gemachte Tomatensauce darauf (Rezept auch im Heft), streue Käse und den Belag darüber (in dieser Reihenfolge – erst Käse, dann Belag!) und dann schiebe ich die rohe Pizza mit dem beiliegenden Pizzaschieber aus Holz in den Ofen. Es ist extrem sinnvoll, alle Unterlagen, wie auch den Pizzaschieber vorher einzumehlen. Dann rutscht die Pizza gut von der Schaufel und es bleibt nichts kleben.

Mit jeder Benutzung bekommt der Stein schwarze Flecken, von Sauce, vom Belag, vom Käse, aber das macht nichts. Alles, was übersteht verbrennt und der Rest gibt dem Stein nach und nach eine tolle Patina, quasi eine Art Charakter.

Was ich daraus gelernt habe: Es ist extrem wichtig, für den Pizzateig unterschiedliche Mehlsorten (u.a. griffiges Mehl) zu verwenden. Ich habe beides getestet: Nur mit normalem Mehl und einmal genau nach Rezept – der Unterschied ist gewaltig.

Neulich habe ich aus zeitlichen Gründen einen fertigen Pizzateig gekauft und verwendet. Auf der Packung stand: Backzeit etwa 20 Minuten. Nach genau 7 Minuten waren die Pizzastücke auf dem Pizzastein perfekt.

Nie wieder Pizza ohne Pizzastein.

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