Testbericht: Sushi von Penny (MeiTai)

Sushi Test: MeiTai Sushi von Pennymarkt

Heute soll es bei uns Sushi geben – nicht die frische Variante, wir haben uns aus dem Penny Markt 2 x das Aktions -Sushi aus der Tiefkühlabteilung mitgenommen.

Die Packung verspricht: 12 Sushispezialitäten. Die Packung enthält dazu noch 1 x Ingwerstücke, 1 x Wasabipaste, 1 Portion Sojasauce und 1 Paar Stäbchen.

Sushibox MeiTai

Sushibox MeiTai mit Gefrierbrand

Jetzt heißt es erstmal auftauen, dass die Sushiportion pünktlich zum geplanten Fernsehabend bereit ist, verspeist zu werden. 15 Minuten vor dem Filmstart begutachten wir das aufgetaute Sushi: Ein Paket ist optisch absolut in Ordnung, das zweite weist extremen Gefrierbrand auf. Der Lachs auf den Nigiri Sushi sieht oben drauf aus, wie gegart. Der Reis auf der Oberseite der Maki (Sushiröllchen) ist ausgetrocknet und sieht aus wie ungekocht. Also heißt es: Ab in die Jacke und noch schnell zu Penny, die Sushibox umtauschen. Glücklicherweise hat Penny bei uns bis 21:30Uhr geöffnet.
Vor Ort zeige ich die Packung einem Mitarbeiter. Der winkt mich sofort durch und zeigt mir, wo die letzten beiden Packungen der Sushi Aktion liegen. 15 Minuten später packe ich zuhause die Box aus und mir schwant schon, dass auch diese Box bereits zuvor einmal angetaut gewesen sein muss – dicke Eiskristalle unter (nicht nur auf) der Folie und an dem Fisch. Auch hier ist zu erkennen, dass der Lachs nicht mehr rosig frisch aussieht. Noch einmal fahre ich nicht zu Penny, schade. Die zweite Sushibox landet im Müll, denn wenn ich nochmal fahren muss, habe ich mehr Benzin verfahren, als die Box wert ist und die erste Filmhälfte ist um.

Nun aber zum Geschmackstest der Packung, die in Ordnung war. Bereits nach wenigen Bissen verflog die leicht angesäuerte Stimmung wegen der entsorgten Mahlzeit – wäre die erste Portion auch im Müll gelandet, es hätte fast keinen Unterschied gemacht!

Sushi auf dem Teller

Zu den Details:

Die zwei Nigiri waren eigentlich noch ganz gut, der Reis hatte eine gute Konsistenz und der Lachs war ok. Noch etwas Wasabi, Sojasauce und Ingwer dazu und weg war der Happen. Dann begann das Debakel. Schon bei dem Versuch eine der kleinen Makirollen mit den Stäbchen zu greifen, fiel dieses in seine Bestandteile – das Noriblatt war nicht richtig zusammengerollt und der Reis war so ausgetrocknet, dass es sich im Mund so anfühlte, wie… ich habe lange über einen Vergleich nachgedacht… Styropor war nicht passend… dann kam mir ein Gedanke: Tartan! Ich habe zwar noch nie in eine Sportplatzbeschichtung gebissen, aber so müsste sich das anfühlen.

Tartanbelag

Quelle: http://sportrasenforum.ch/kunststoffbelage/tartan/

Mit viel Sojasauce und Wasabi haben wir also die restlichen Stücke eingeweicht und noch aufgegessen, immerhin hatten wir nur jeder eine Hälfte.

Da sieht man einmal mehr – du kannst nicht erwarten, ein Produkt, was normalerweise deutlich mehr kostet, für hier 1,99€ in einer guten Qualität zu bekommen. Irgendwo ist eine Grenze, die man nicht unterschreiten sollte. Dabei hat sich Penny selbst ein paar Regeln auferlegt, die hier anscheinend nicht gegriffen haben (strenge Auswahlkriterien, interne und externe Kontrollen, konsequente Einhaltung der Kühlkette).

Wieder etwas dazugelernt!

Viele Grüße, euer Dio

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gesammelt? Lasst es mich wissen, dann kann ich darüber berichten. Schreibt einen Kommentar oder eine Mail.

 

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